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Zum Ende der Seite springen Grausame Doppel-Bluttat 1 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,001 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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Tappi Tappi ist männlich



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Grausame Doppel-Bluttat Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Von Tasja Klusmeyer, Silke Derkum und Marc Uthmann Versmold/Bielefeld
Ein seit Jahren währender Ehekrieg gipfelte gestern in einem Gewaltverbrechen. Der 37 Jahre alte Wilfried Stiewe griff seine Frau mit einem Messer an und verletzte sie dabei schwer. Zuvor hatte er eine gute Freundin seiner Lebenspartnerin - die 65-jährige Renate S. - in deren Wohnung in Bielefeld-Babenhausen durch Messerstiche getötet. Seit gestern Mittag läuft in Versmold eine Großfahndung nach dem mutmaßlichen Mörder. Bis Redaktionsschluss konnte die aus dem Rheinland angeforderte Hundertschaft den Flüchtigen im weitverzweigten Waldgebiet am Fichtenkamp nicht stellen.

hubschrauber.jpg

Es ist gegen kurz nach 11 Uhr gestern Vormittag, als ein Anwohner vom Fichtenkamp auf einen ihm unbekannten Mann mit Rucksack aufmerksam wird, der die Straße entlanggeht, dabei mit den Füßen immer wieder durch den Sand wischt und sein Tempo ständig verschärft. Da man in der Siedlung im Außenbereich ansonsten selten auf Fremde trifft, bleibt der Blick des Zeugen auf dem auffälligen Spaziergänger haften. Als der Anwohner dann nach einem kurzen Gespräch mit seinem Nachbarn wieder aufschaut, ist der Mann plötzlich verschwunden.
Diese Beobachtungen schildert der Anwohner wenig später der Polizei, die die Suche nach dem flüchtigen Wilfried Stiewe bereits eingeleitet hatte. Die Angaben des Zeugen deckten sich mit der Beschreibung zum mutmaßlichen Täter. Der soll kurz zuvor auf seine Ehefrau Anja in der gemeinsamen Wohnung am Erlenweg mit einem Messer losgegangen sein. Ihr gegenüber hatte der 37-Jährige nach Auskunft der Polizei angegeben, die Bekannte des Opfers umgebracht zu haben.
Wilfried Stiewe soll nach Informationen dieser Zeitung noch vom Versmolder Tatort aus seine Schwester telefonisch aufgefordert haben, den gemeinsamen fünf Monate alten Säugling aus der Wohnung zu holen. Dieser soll bei der Messerattacke anwesend gewesen sein. Die Schwester des mutmaßlichen Täters alarmierte die Polizei, die zeitgleich Ermittlungen in Bielefeld aufnahm.

spurensicherung.jpg


In einer Dachgeschosswohnung im Stadtteil Babenhausen fanden die Einsatzkräfte schließlich die Leiche der 65 Jahre alten Renate S. Am Nachmittag wurde die Obduktion vorgenommen. Zur Anzahl der Messerstiche, Art der Waffe und zum Todeszeitpunkt konnten Staatsanwaltschaft und Polizei gestern noch keine Angaben machen.
Die 33 Jahre alte Frau des mutmaßlichen Täters wurde mit schweren Stichverletzungen in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht und inzwischen von den Beamten zum Tathergang vernommen.
Ihr Ehemann war nach der Messerattacke über den Balkon und das Dach aus der Wohnung geflohen - vermutlich in das nahe gelegene Waldstück. Dort suchte die Polizei mit Hubschrauber, Spürhunden und an die 200 Einsatzkräften nach dem Verdächtigen. Nach dem das Gebiet zunächst nur umstellt worden war, rückte am frühen Abend eine auswärtige Einsatzhundertschaft an und begann, die Waldstücke systematisch zu durchforsten. Gestern Abend leiteten Staatsanwaltschaft und Polizei schließlich die öffentliche Fahndung nach Wilfried Stiewe ein.
Er wird wie folgt beschrieben: 1,78 Meter groß, 65 Kilogramm schwer, hagere Statur. Zur Tatzeit trug der 37-Jährige eine stark verwaschene Jeans, ein hellgraues Oberteil und einen kleinen Rucksack.

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Wilfried Stiewe

Der Angriff auf seine Ehefrau ist der Höhepunkt immer wiederkehrender Auseinandersetzungen zwischen den Partnern. Ende 2006 stand der heute 37-Jährige vor dem Bielefelder Landgericht, weil er seine Frau unter Androhung von Waffengewalt vergewaltigt haben sollte. Da sich seine Frau im Laufe der Verhandlung in Widersprüche verstrickte, wurde der Verdächtige, der zuletzt als Kraftfahrer in Versmold arbeitete, schließlich freigesprochen. Mehrfach war die dreifache Mutter vor ihrem Mann ins Frauenhaus geflohen, hatte sich von ihm getrennt und ihn wegen unterschiedlicher Vergehen angezeigt. Dabei hatte sie von der getöteten Renate S. Unterstützung erhalten. Das wurde der Rentnerin aus Bielefeld offenbar zum Verhängnis.

Hinweise zu den Taten nimmt die Polizei in Gütersloh unter 0 52 41/86 90 oder in Bielefeld, 05 21/54 50 entgegen.


Quelle: www.haller-kreisblatt.de

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01.07.2008 22:40 Tappi ist offline E-Mail an Tappi senden Homepage von Tappi Beiträge von Tappi suchen Nehmen Sie Tappi in Ihre Freundesliste auf
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Wilfried Stiewe in Bad Laer gefasst Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Von Marc Uthmann Versmold.
Nach fast 60 Stunden Ungewissheit, Angst und wilden Spekulationen ist die Jagd nach Wilfried Stiewe vorbei. Der 37-Jährige wurde gestern Abend in einem Wald in Bad Laer festgenommen. Ihren Fahndungserfolg verdankten die Beamten zwei aufmerksamen Zeuginnen.
Die Frauen, die den unter Mordverdacht stehenden Stiewe in dem Waldgelände erkannt hatten, meldeten sich daraufhin bei der Polizei. Mit ihrem Hinweis setzten sie den Fahndungsapparat in Gang. Sofort starteten die Ermittler Suchmaßnahmen mit Spürhunden in dem Gebiet. Als Stiewe das Waldstück verlassen wollte, lief er den Beamten der Mordkommission buchstäblich in die Arme. Augenblicke später klickten die Handschellen an seinen Händen. Nach Angaben der Polizei leistete er bei der Festnahme keinen Widerstand. Für Stiewe endete der Tag im Polizeigewahrsam.

Hinweise auf Versteck verdichteten sich
Dass sich der Flüchtige offenbar immer noch in der Region aufhielt, hatte sich nach den Geschehnissen der Nacht zu Mittwoch abgezeichnet. Zum einen hatte Stiewes Vater nach Angaben der Ermittler festgestellt, dass sich jemand Zutritt zu seiner Scheune neben dem Wohnhaus in Loxten verschafft haben könnte. Ein Umstand, der zumindest darauf hindeutet, dass der Tatverdächtige dort die Nacht verbrachte.
In derselben Nacht gingen die Fahnder einem weiteren Hinweis nach. Ein Zeuge will Stiewe gegen 2 Uhr auf dem Fahrrad beobachtet haben. Er soll in Bad Laer auf der Bielefelder Straße Richtung Bad Rothenfelde unterwegs gewesen sein. Die Polizei setzte einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein - ohne Ergebnis.
Der 37-Jährige wird dringend verdächtigt, eine 65-jährige Frau in Bielefeld-Babenhausen erstochen und seine 33-jährige Ehefrau mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Zuletzt konnte die Mordkommission »West« ein Fleischermesser sicherstellen, das als Tatwaffe zumindest in Frage kommt. Stiewe hatte es bei der Flucht aus der gemeinsamen Wohnung im Erlenweg verloren, wo er seine Frau zuvor festgehalten und bedroht haben soll. Nach Zeugenaussagen war der Kraftfahrer abenteuerlich über Dach und Balkon vom Tatort geflohen. Beim Einsatz der Hundertschaft wurde ein weiteres Klappmesser im Wald gefunden. Derzeit wird untersucht, ob es ebenfalls mit der Tat zu tun haben könnte.
Zum genauen Tathergang - sowohl in Babenhausen als auch in Versmold - will Martin Schultz, Sprecher der Polizei in Bielefeld, aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen. Diese Fakten dienten der Rekonstruktion des Verbrechens, sobald der Tatverdächtige gefasst sei.
Für weitere Unruhe sorgten zudem wilde Gerüchte, Stiewe habe eine Liste mit Menschen angefertigt, mit denen er eine Rechnung offen habe. Ob es eine solche tatsächlich gibt, wollte die Polizei auf Anfrage des Haller Kreisblattes weder bestätigen noch dementieren. Die Beamten hatten zunächst festgestellt, dass Drittpersonen grundsätzlich nicht gefährdet seien. Diese Aussage bezog sich auf jene, die nicht an den langwierigen Auseinandersetzungen rund um die Familie beteiligt waren.
Nun kann bei allen, die in den vergangenen Tagen in Sorge waren, wieder Ruhe einkehren.

Quelle: www.haller-kreisblatt.de

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