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Geschrieben von Tappi am 08.01.2010 um 14:52:

  Der Blizzard (Schneesturm) kommt

Zitat:
Heute wird „Daisy“ erwartet, der Schneesturm, der bis morgen Abend über weite Teile Deutschlands fegen soll. Feuerwehren, Polizei, Winterdienste und Flughäfen rüsten sich für den von Meteorologen prognostizierten Blizzard!
Der Autoclub Europa (ACE) warnt: „Das, was die Wetterdienste für dieses Wochenende vorhersagen, könnte vielerorts zu chaotischen Verkehrsverhältnissen führen und damit große Teile Deutschlands möglicherweise komplett lahmlegen.“
Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD): „Der Schneefall wird stärker.“ Der Sturm werde den trockenen Schnee dann zu Schneewehen auftürmen. Eine Gefahr vor allem für den Verkehr.
Schon jetzt beeinflusst der strenge Winter unseren Alltag.
• Die Behörden in Sachsen-Anhalt schlossen wegen der Schneelast auf Flachdächern vorsorglich Sport- und Schwimmhallen – Einsturzgefahr!
• In einigen Gemeinden ist die Müllabfuhr eingeschränkt.
• In Teilen Niedersachsens fällt die Schule aus, weil das Streusalz alle ist und die Schulbusse nicht mehr durchkommen. In Thüringen warnt der Winterdienst vor einem „schweren Wochenende“.
Auch Flughäfen bereiten sich auf ein turbulentes Winterwochenende vor. Am Airport Düsseldorf kümmern sich 160 Mitarbeiter in drei Schichten um den Winterdienst auf dem Gelände, sagte Christoph Blume, ein Sprecher der Geschäftsführung. Die Lager seien mit Flüssig-Enteiser gut gefüllt.
Auch die Bahn ist vorbereitet. Ein Bahnsprecher: „Problematisch wird es, wenn Schneeverwehungen uns die Strecken blockieren.“ Dann könnten Weichen einfrieren.
Krankenhäuser rechnen mit vielen Unfallopfern am Wochenende. Ins Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) wird schon jetzt etwa jeder zweite der 140 Notfallpatienten am Tag wegen einer Sturzverletzung eingeliefert.
Auch die Feuerwehren haben Probleme mit Schnee und Eis. Dr. Klaus Schneider, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in NRW: „Häufig sind Hydranten mit Schnee und Eis bedeckt oder werden zugeparkt, da sie nicht sichtbar sind.“
In Nordrhein-Westfalen gibt’s den ersten Streit ums Streusalz. Viele Städte haben kaum noch welches, kritisieren, dass Autobahnmeistereien bevorzugt werden.
Traurig: Gestern wurde bereits der zehnte Kälte-Tote des Winters gemeldet. Alle Opfer sind obdachlose Männer zwischen 42 und 62 Jahren. Einige starben auf offener Straße: Ein 42-Jähriger erfror hinter einem Gebüsch in Nettetal (NRW), ein 57-Jähriger starb unter dem Vordach eines Kindergartens in Ulm (Baden-Württemberg). Andere fielen der Kälte in verlassenen Gebäuden zum Opfer.
Und die Kälte bleibt in Deutschland: Bis mindestens Mitte der kommenden Woche ändert sich nichts an den Minus-Temperaturen

Quelle: Bildzeitung



Geschrieben von Tappi am 08.01.2010 um 18:03:

 

Am Freitagnachmittag und am Abend weitet sich das Schneefallgebiet des Mittelmeertiefs von Süddeutschland langsam weiter nach Norden in die Mitte des Landes aus. In den Abendstunden können erste Flocken auch die nördlichen Mittelgebirge erreichen. Vor allem in Thüringen und Sachsen erwarten wir gebietsweise starke und ergiebige Schneefälle, die sich an den Nordosträndern der Gebirge noch intensivieren dürften. In der Nordhälfte nimmt der mäßige Nordostwind weiter zu und weht nachmittags und abends verbreitet frisch mit starken Böen, im höheren Bergland drohen erste Sturmböen. Auch in den Gebieten wo noch kein Schnee fällt, kann die bereits vorhandene Schneedecke stark verwehen und zu Behinderungen führen. Vor allem in Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und im südlichen Brandenburg drohen Verkehrsstörungen und starke Sichtbehinderungen durch Schneeverwehungen! An der Nord- und Ostseeküste sowie in Schleswig-Holstein ziehen gebietsweise kräftige Schneeschauer durch, dazu weht starker bis stürmischer Nordostwind mit ebenfalls starken Schneeverwehungen. Von Nordrhein-Westfalen bis nach Mecklenburg-Vorpommern bleibt es bis zum späten Freitagabend noch weitgehend niederschlagsfrei - aber auch dort kann der bereits liegende Schnee durch frischen Wind bereits verwehen.

In der Nacht zum Samstag verlagert sich das umfangreiche Schneefallgebiet langsam nordwestwärts und erreicht in den Frühstunden des Samstags etwa eine Linie vom Niederrhein bis ins nördliche Brandenburg. Südöstlich dieser Linie muss verbreitet mit länger anhaltenden und gebietsweise ergiebigen Schneefällen gerechnet werden. Der Wind nimmt im Norden und der Mitte weiter zu und weht meist mäßig bis frisch aus nordöstlichen Richtungen mit einzelnen starken Böen. Daher muss bis ins Flachland mit massiven Schneeverwehungen und Sichtbehinderungen gerechnet werden! An den Küsten und in einigen Mittelgebirgen drohen Sturmböen, in besonders exponierten Lagen auch schwere Sturmböen. Weitgehend trocken bleibt es im Nordwesten und im äußersten Norden des Landes sowie vom Bodensee und dem Alpenrand bis zum Böhmerwald. Hier können nur vereinzelt ein paar Flocken fallen. Es stellt sich verbreitet mäßiger, örtlich auch strenger Nachtfrost ein.



Geschrieben von Tappi am 08.01.2010 um 22:38:

 

In der Nacht zum Samstag verlagert sich ein umfangreiches Schneefallgebiet langsam nordwestwärts und erreicht in den Frühstunden des Samstags etwa eine Linie vom Niederrhein bis ins nördliche Brandenburg. Südöstlich dieser Linie muss verbreitet mit länger anhaltenden und gebietsweise ergiebigen Schneefällen gerechnet werden. Der Wind nimmt im Norden und der Mitte weiter zu und weht meist mäßig bis frisch aus nordöstlichen Richtungen mit einzelnen starken Böen. Daher muss bis ins Flachland mit massiven Schneeverwehungen und Sichtbehinderungen gerechnet werden! An den Küsten und in einigen Mittelgebirgen drohen Sturmböen, in besonders exponierten Lagen auch schwere Sturmböen. Weitgehend trocken bleibt es im Nordwesten und im äußersten Norden des Landes sowie vom Bodensee und dem Alpenrand bis zum Böhmerwald. Hier können nur vereinzelt ein paar Flocken fallen. In Alpennähe fällt gebietsweise auch etwas Sprühregen, der auf gefrorenem Boden zu Glatteis gefrieren kann. Es stellt sich verbreitet mäßiger, örtlich auch strenger Nachtfrost ein.

Auch am Samstag schneit es in einem breiten Streifen quer über Deutschland länger anhaltend und ergiebig. Der Hauptschwerpunkt der Schneefälle dürfte in den Gebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über Hessen, Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, nördliches Thüringen und Sachsen sowie Brandenburg liegen. Vor allem in den Nord- bis Nordoststaulagen der Mittelgebirge schneit es sehr ergiebig und durch den Wind drohen massive Schneeverwehungen auch im Flachland. In der Nordhälfte weht frischer bis starker Wind mit stürmischen Böen, an den Küsten und in den Mittelgebirgen sind schwere Sturmböen möglich, im Oberharz auch orkanartige Böen. Auf Grund des Schneefalls in Kombination mit starken Schneeverwehungen ist gebietsweise mit stark eingeschränkter Sicht zu rechnen. Bei leichtem bis mäßigem Dauerfrost fühlt sich die Luft durch den starken Wind viel kälter an. Die gefühlte Temperatur (Windchill) liegt je nach Stärke des Windes bei -10 bis -20 Grad!



Geschrieben von firemanntom am 09.01.2010 um 09:59:

 

Hey

Na wemm der Blizzard immer so ausfallen würde wie hier, dann dürfte er einmal im Jahr immer kommen.
Es geht zwar etwas stärkerer Wind, aber der und der Schneefall halten sich stark in Grenzen



Geschrieben von Tappi am 09.01.2010 um 12:17:

 

Da hast du recht, so schlimm ist es bei uns nicht wie z.B. in Sachsen oder so




VORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND
Am Samstag schneit es in einem breiten Streifen quer über Deutschland länger anhaltend und ergiebig. Der Hauptschwerpunkt der Schneefälle dürfte in den Gebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über Hessen, Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, nördliches Thüringen und Sachsen sowie Brandenburg liegen. Vor allem in den Nord- bis Nordoststaulagen der Mittelgebirge schneit es ergiebig und durch den Wind drohen massive Schneeverwehungen auch im Flachland. Zum Abend erreicht ein neues Schneefallgebiet den Südosten Bayerns. In der Nordhälfte weht frischer bis starker Wind mit stürmischen Böen, an den Küsten und in den Mittelgebirgen sind schwere Sturmböen möglich, im Oberharz auch orkanartige Böen. Auf Grund des Schneefalls in Kombination mit starken Schneeverwehungen ist gebietsweise mit stark eingeschränkter Sicht zu rechnen. Bei leichtem bis mäßigem Dauerfrost fühlt sich die Luft durch den starken Wind viel kälter an. Die gefühlte Temperatur (Windchill) liegt je nach Stärke des Windes bei -10 bis -20 Grad!

In der Nacht zum Sonntag muss verbreitet mit leichten bis mäßigen, vor allem in einem Streifen vom Oberrhein bis zum Oberpfälzer Wald sowie im Osten Deutschlands auch mit länger anhaltenden und ergiebigen Schneefällen gerechnet werden. Dabei erwarten wir vor allem in der Nordhälfte bei stark böigem Nordostwind massive Schneeverwehungen! An der Ostsee drohen schwere Sturmböen, in besonders exponierten Lagen orkanartige Böen. Eine nur geringe Schneefallneigung besteht nach derzeitigem Stand am unmittelbaren Alpenrand, von der Eifel bis zum Niederrhein sowie im Norden Schleswig-Holsteins.

Am Sonntag bleibt es frostig und es muss landesweit mit zeitweiligen Schneefällen gerechnet werden, die voraussichtlich im Osten und Süden gebietsweise länger anhaltend und ergiebig sein können. Über die genaue regionale Verteilung und die Intensitäten bestehen allerdings noch größere Unsicherheiten. Am wenigsten Schnee erwarten wir in den Gebieten zwischen Eifel und Saarland. Vor allem an den Küsten muss bei frischem bis starkem Wind aus östlichen bis nordöstlichen Richtungen mit Sturmböen gerechnet werden und hier sind massive Schneeverwehungen in Betracht zu ziehen.



ÜBERSICHT WARNLAGE
Starkschneefall: Die Akutwarnungen sind teilweise bis Montagmorgen gültig, die Vorwarnungen gelten teils ab Samstagnachmittag.

Sturm/Orkan: Die Akutwarnungen gelten teils bis Montag früh, die Vorwarnungen meist bis Sonntagmittag.

Glatteisregen: Die Akutwarnungen gelten bis Samstagmorgen.


Glätte: Beachten Sie bitte unsere Hinweise vor Glätte in den jeweils betroffenen Bundesländern.


Achtung Unwettermelder: Bitte beachten Sie, dass wir alle eingehenden Meldungen zur Kenntnis nehmen. Wegen der unglaublichen Masse an Meldungen kann nur eine Auswahl veröffentlicht werden. Ebenfalls kann es wegen der großen Frequention zu einer deutlichen zeitlichen Verzögerung kommen, denn die Meldungen müssen erst von uns durchgelesen werden, bevor wir sie veröffentlichen können. Wir bitten um Ihr Verständis, bedanken uns aber auch für die Vielzahl der eingehenden korrekten und objektiven Unwetterbeobachtungen. MfG, Ihr UWZ-Team



AUSBLICK
Am Montag schneit es vorrangig in der Ost- und Südosthälfte noch zeit- und gebietsweise. Im äußersten Norden sind am Tage leichte Plusgrade möglich, ansonsten bleibt es weiterhin bei Dauerfrost. An der Nord- und Ostsee weht ein starker bis stürmischer Wind, vereinzelt sind auch Sturmböen möglich. Im Süden und in der Mitte weht nur schwacher Wind aus Nord bis Nordost, in der Nordhälfte weht mäßiger Nordostwind.

Für den Dienstag gehen wir von vielfach ruhigem Winterwetter aus. Lediglich in der Nordosthälfte und im Süden kann gebietsweise noch etwas Schnee fallen, in den übrigen Gebieten bleibt es bei wechselnder Bewölkung weitgehend niederschlagsfrei. Nachts leichter bis mäßiger, bei aufklarendem Himmel auch strenger Frost. Tagsüber im Westen und Südwesten -1 bis +1 Grad, im Osten und Süden weiterhin leichter Dauerfrost.

Am Mittwoch und am Donnerstag bleibt uns das weitgehend ruhige Winterwetter erhalten. Zeit- und gebietsweise kann die Bewölkung aufreißen, die Niederschlagsneigung bleibt gering. Nachts bei aufklaren in windgeschützten freien Lagen mäßiger bis strenger Frost, tagsüber Höchstwerte um den Gefrierpunkt. Im Westen und Nordwesten in den Ballungsräumen auch bis +2°C. Es weht mäßiger, im Nordwesten und im Bergland in Böen starker bis stürmischer Südostwind.



SONDERINFORMATION
Es drohen massive Schneeverwehungen

In weiten Teilen Deutschlands liegt bereits lockerer, leichter Pulverschnee. Außerdem kommen in den nächsten 24 bis 48 Stunden vor allem in der Nordhälfte Deutschlands noch einige Zentimeter Neuschnee hinzu. Mit stürmischem Nordostwind wird es vor allem in den Mittelgebirgen sowie in freien Lagen Nord- und Ostdeutschlands zu Schneeverwehungen kommen. Diese können unter Umständen beträchtliche Ausmaße annehmen und zu massiven Verkehrsstörungen führen. Am stärksten wird der Wind im norddeutschen Flachland, an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie im hohen Bergland wehen. Gebietsweise rechnen wir mit Windstärke 10, dies entspricht schweren Sturmböen um 100 km/h, im Harz und an der Ostsee sind auch orkanartige Böen nicht auszuschließen. Richten Sie sich in den genannten Gebieten auf Probleme wegen zugewehter Straßen und Schienen ein.


Windchill - gefühlte Temperaturen


Durch den starken, in der Nordhälfte Sturmstärke erreichenden Wind, fühlen sich die gemessenen Temperaturen deutlich kälter an. So wird das die Haut umgebende hauchdünne Warmluftpolster bei starkem Wind fortgeweht und die Kälte kann ungehindert die Haut und Nervenzellen erreichen. Daher fühlt sich beispielsweise eine Lufttemperatur von -2 Grad bei Sturmböen so eisig an wie gemessene -15 Grad. Auf dem Brocken im Harz und an der Küste wird man bei schwerem Sturm eine Temperatur von etwa -24 Grad fühlen. Bei Windstille ist das Kälteempfinden dagegen weitaus geringer. Daher ist in den kommenden 36 bis 48 Stunden vor allem in der Nordhälfte Deutschlands angemessene Kleidung angeraten, da ungeschützte Hautpartien im starken Wind sehr schnell auskühlen und sich im schlimmsten Fall Erfrierungen einstellen können.



Geschrieben von Tappi am 10.01.2010 um 23:13:

 

Bei uns ist nix gekommen dafür ist der Norden dicht

http://www.n-tv.de/panorama/Daisy-legt-Norden-lahm-article672392.html


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